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13.07.2017

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Eine Zensur findet nicht statt - Grundgesetz Artikel 5


Die Internet-Zensur und Netzsperren wurde bereits 2009 von Ursula von der Leyen eingeführt!

Erst seit der Einführung von Shadow Ban, der staatlich finanzierten Gesinnungspolizei Amadeu Antonio und den Facebook-Lösch-Zentren, findet bei den Internet-Benutzern ein breiter Aufschrei statt. Tatsächlich sind aber bereits vor acht Jahren viele deutsche Provider dem unverschämten Vorschlag von Ursula von der Leyen nachgekommen und haben eine vertragliche Vereinbarung unterzeichnet, in der sie sich verpflichten, Webseiten zu sperren, die ihnen vom BKA übermittelt werden.

Die weitreichenden Folgen wurden schon damals von der Bundesregierung und den Providern nicht ausführlich genug genannt.

Unkontrolliertes Internet-Zensur-Werkzeug

Da die Auswahl der Webseiten, die an die Provider zum Sperren weitergereicht wird, von keiner gesetzlichen Instanz überprüft und genehmigt werden müssen oder können, wurde damit der Zensur in Deutschland bereits 2009 Tür und Tor weit geöffnet. Wenn selbst die Justizministerin Brigitte Zypries damals davor warnte, dass mit diesem Werkzeug den Lobbyisten, vorallem der dümmlichen Musik- & Filmindustrie, in die Hand gespielt wird, spricht das schließlich Bände. Sie befürchtete, dass die besagten Lobbyisten schnell auf der Matte stehen werden, um diese Infrastruktur der Zensur auch für ihre irrwitzigen Ziele zu beanspruchen.

Überwachung und Auswertung der Zugriffe auf gesperrte Webseiten


Mittlerweile wurde bekannt, dass die Zugriffe auf gesperrte Webseiten nun sogar mitgeloggt und in Echtzeit ausführlich ausgewertet werden sollen.

Versehentlich unter Generalverdacht gestellt

Nicht nur, dass somit jeder, der versehentlich auf einer dieser gesperrten Webseiten gelandet ist, unter Generalverdacht gestellt wird, Kinderpornografie konsumieren zu wollen, er muss somit auch mit etwaigen Hausdurchsuchungen und rechtlichen Schritten rechnen, wenn ein schwachsinniges Gericht mal wieder falsche Schlüsse zieht oder unfähige Behörden Zahlendreher in die weitergegebene IP-Adresse des Anschlussinhabers bringen.

Funktionalität und einfache Umgehung des Filters

Bei jedem Aufruf einer Domain wird beim DNS-Server des Providers die IP-Adresse des Servers erfragt, auf dem die Webseite zu finden ist.

Bei gesperrten Webseiten wird nicht mehr die korrekte IP-Adresse zurückgegeben, sondern die IP-Adresse einer Sperrungswebseite, auf der wohl ein großes Stopschild erscheinen wird.

Damit man auch zukünftig die korrekte IP-Adresse der jeweiligen Domain zurückgeliefert bekommt, genügt es, wenn man sich einen neutralen DNS-Server in die eigene Netzwerkverbindung des Computers bzw. in die Konfiguration des Routers einträgt. Dies hat keinerlei Auswirkungen für euch - außer, dass alles so funktioniert, wie es sein sollte - ohne Einschränkungen und willkürliche Zensur durch Dritte. Man ist als Kunde nicht verpflichtet, den DNS-Server des eigenen Providers zu benutzen, den man in der Regel beim Einwählen ins Internet zusammen mit der IP-Adresse automatisch zugewiesen bekommt. Nachfolgend findet ihr eine Liste mit freien DNS-Servern:

Freie DNS-Server aus aller Welt

Freie DNS Server
Windows
Mac OS 8 - 9
Mac OS X


Quelle: sharebase.de